Pressespiegel

Rhein-Neckar-Zeitung, 16.6.2015: Literatur passend zur Natur/Mit der Literatur-Offensive und drei Schriftstellern zwischen Neckarsteinach und Darsberg unterwegs

Im Wald von Darsberg gibt es einen Aussichtspunkt namens Goethe-Blick - (…) er war Ziel einer Wanderung mit mehreren Lesestationen. Zum fünften „Tag für die Literatur“ in Hessen hatte die Literatur-Offensive diese Tour organisiert. (…) Drei Autoren präsentierten nun Auszüge aus ihren Büchern (…) Wilhelm Dreischulte kommt ursprünglich aus dem Emsland, ist aber schon lange in Frankfurt wohnhaft. Er ist Grundschullehrer und hat 2009 sein erstes Buch unter dem Titel „Fremdes Brot“ veröffentlicht. Darin geht es um die Lebenserinnerungen einer 93-jährigen Frau. (…) Ulrich Pomplun ist gebürtiger Pfälzer, der inzwischen in Beerfelden im Odenwald heimisch ist. Bei der literarischen Wanderung bewegte er sich zwischen Lyrik und Prosa. (…) Jancu Sinca lebt als freier Autor in Neckarsteinach. Er überrascht mit immer wieder neuem Blick auf Details. Sei es mit zum Trocknen aufgehängter Wäsche, deren Ärmel sich im Wind bewegen. Doch auch zum Moos, das auf sterbenden Baumstämmen wuchert, fällt ihm etwas ein.

(Karin Katzenberger-Ruf)


Mannheimer Morgen, 8.11.2014: Allerlei Mordfälle gelöst/Schwetzingen: “Crimi con Cello“ - musikalische Lesung in der Bücherei

Eine knarrende Haustüre, leise Schritte, gruselige Schauer, die den Rücken auf- und ablaufen - allesamt Geräusche, die Nils Ehlert seinem Violoncello gekonnt zu entlocken vermochte – und die dazu von Anette Butzmann wortgewandt vorgetragenen, unheimlichen Geschehnisse in einem englischen Landhaus stimmten die Besucher auf einen abwechslungsreichen Abend ein. Zurück in Deutschland erlebten die Zuhörer einen Cello spielenden Kommissar, der sich scheinbar konsequent weigert, an seinem aktuellen Fall zu arbeiten. In spritzigen Dialogen mit seiner diensteifrigen Assistentin löst er schließlich doch den rätselhaften Fenstersturz des Opfers auf.

(soma)

 


 

Rheinpfalz, 20.3.2015: Mörderisches mit Musik serviert/Anette Butzmann und Nils Ehlert mit „Crimi con Cello“ im Hotel „Alt-Speyer“

Etwa drei Stunden lang unterhielten Butzmann und Ehlert ihr Publikum mit ihrem kriminell-musikalischen Programm zwischen den Menügängen. Dabei war das Cello keinesfalls nur Begleiterscheinung, sondern fester Bestandteil der eigens für diesen Abend geschriebenen Texte.

(Kathrin Hüther)


Schwetzinger Zeitung, 18.6.2014: Wenn Romantik schmerzlich wird/Schlossgarten: Literatur Offensive mit Autoren aus der Region gestaltet poetische Stunden am Minerva-Tempel

 

Die Literatur Offensive („LitOff“) hat geladen und zu ihrem 25. Geburtstag eine romantische Lesung konzipiert. (…) Das auszudrücken, was uns auch heute noch romantisch umtreibt – auch und gerade, wenn es schmerzlich ist. (…) Denn wenn plötzlich alles nur noch „Angstflügel“ (Anne Richter) hat, wir uns in „Herzwinkel“ (Elisabeth Singh-Noack) vergraben, selbst die „Fotos“ „an Farbe verlieren“ (Jancu Sinca) und auch der „abschied“ (Gisela Hübner) nur noch „schmerzworte“ vorzubringen weiß, müssen wir uns nicht wundern, dass der einst so sonnige Morgen nur noch eines ist: „graublau taugewässert“. „Im Traum“ nur scheint die Vision gar besser, lässt Nils Ehlert die „welken Meere“ ziehen. Auch „Pan im Park“ (Olga Manj) versucht uns an der Hand zu nehmen, die „rougebäckige Dame mit dem spitzenreifröckigen Fächer“ uns ein wenig Freude und Heiterkeit ins Gesicht zu zaubern.

(Markus Mertens)


Rhein-Neckar-Zeitung, 25.4.2014: Längst einen Platz in der Literaturszene erobert/Vor 25 Jahren wurde die Literaturoffensive Heidelberg gegründet – Dem Verein gehören mittlerweile 26 Autoren an

 

Vor 25 Jahren trafen sich regelmäßig einige Studenten im Marstallhof in Heidelberg, um selbst verfasste Gedichte und Kurzgeschichten vorzutragen und zu diskutieren. (…) Von Anfang an wurde das Beste aus Prosa und Lyrik in Anthologien veröffentlicht, zunächst improvisiert (…), heute im extra dafür gegründeten Heidelberger Lothar Seidler Verlag. (…) So ist im Jubiläumsjahr nach einem Wettbewerb mit vier Preisträgern das Buch „FlussAuf – FlussAb, Literarisches Treibgut“ herausgegeben worden – mit 48 Kurzgeschichten und Gedichten von 34 Autoren eine beachtenswerte Literatenschau der Metropolregion Rhein-Neckar.

(Anton Ottmann)


Rhein Neckar-Zeitung, 14.4.2014: Geschichten aus dem Fluss des Lebens/Autoren der Textsammlung „FlussAuf FlussAb“ lasen in Wiesloch Prosa und Gedichte vor

 

Den Anfang machte Gudrun Martin aus Wiesloch mit ihrem Gedicht „Suppe ohne Salz“. Vom doppelten Glücksgefühl ist darin die Rede, sein Herz gleich an zwei Landschaften verloren zu haben: an den Schwarzwald, wo sie geboren ist, und an die Ebene „am Neckar und am Rhein“, wo sie seit über drei Jahrzehnten lebt. (…) Nach einer kurzen Pause las zunächst Gisela Hübner ihr Gedicht „In Wiesloch – Fremdsprache“, eine bedrückende Momentaufnahme seelischen Krankseins. (…) Den Schlusspunkt setzte die Wieslocher Texterin und Marketingberaterin Cäcilie Kowald mit dem Gedicht „Memory“, einer Gegenüberstellung zweier Landschaften, die ein Kontinent trennt. „Wortgewaltig und mit treffenden Bildern“ schildert Cäcilie Kowald durch die Jahreszeiten hindurch die Gegend um den Sankt-Lorenz-Strom in Kanada und die Landschaft an Rhein und Neckar.

(Gertraude Zielbauer)


Neues Deutschland, 11.7.2013: Ein Beben im Bodenlosen/Anne Richter: „Kämpfen wie Männer“, Geschichten wie feine Aquarelle

 

Das Ende der DDR, die Abwicklung von Betrieben, der Abbruch von Karrieren ist in allen Erzählungen von Anne Richter im Hintergrund (…) Ohne dies, so nimmt man an, würden sich die dargestellten Beziehungen ganz anders gestaltet haben. Der Vater in der Titelerzählung wäre immer noch obenauf. Der Vater und sein Bruder aus der Erzählung „Geschwister“ hätten sich womöglich nicht bis aufs Blut gestritten. Oder dennoch? (…) Die Autorin vermeidet alles holzschnittartig Gewisse. Ihre Texte sind wie feine Aquarelle, mit leichter Hand gemalt.

(Irmtraud Gutschke)


Mannheimer Morgen, 27.6.2012: „Alles ist doch Fantasie“/ Die Mannheimer Autorin Anette Butzmann schreibt spannende Erzählungen und Hörspiele

 

In ihrem Erzählband „Eisblutgeschichten“ überrascht Anette Butzmann stets aufs Neue (…) Ihre Texte streifen das Unheimliche, das nicht Vorstellbare, das Surreale. Alles scheint nur. Nichts ist so, wie man glauben könnte. (…) Die Texte, so erzählt Anette Butzmann, seien mittlerweile so angelegt, dass man sie als Hörspiel produzieren könne. In ihrem Buch „Eisblutgeschichten“ hat sie das bereits erprobt. In der beigefügten CD wechselt zwar das Medium, nicht aber der Inhalt. (…) Eine große Wirkung hat auch das Hörspiel „Friedhof“, das 2009 für den Wettbewerb „Hörspielsommer Leipzig“ nominiert wurde.

(Helga Köbler-Stählin)


Rheinpfalz, 14.2.2011: „Des glaabt em jo keener“/ Edith Brünnler liest nachdenkliche und Schmunzelgeschichten im Sturmfeder'schen Schloss Dirmstein

Auf Einladung des Dirmsteiner St. Michael Kulturvereins gastierte Brünnler nun schon zum dritten Mal im Weinort und las überwiegend aus ihrem Buch „Gefühlte Freiheit“. An Edith Brünnler ist eine Schauspielerin verloren gegangen, so wie sie ihre Texte auf der Bühne lebt – immer wieder vom feinsten Hochdeutsch in das heftigste und sympathischste Pfälzer Blatt wechselnd (…) Zeitkritik schwingt immer ein wenig im Hintergrund der intelligenten Texte mit. Ob Pop-Akademie oder Superstar-Wahn – wohin das führen kann, zeigt Edith Brünnler gekonnt in ihrer futuristischen Vision in einer gar nicht so fernen Zukunft: Wenn die Menschen mit zwangsgespritzter Gesundheitsernährung auf dem gleichen Glücklich-Sein-Stand gehalten werden, essen und denken, wann sie sollen und nicht mehr, wann sie wollen.
(Claudia Hüfner)


Mannheimer Morgen, 20.7.2010: In einem geschundenen Land/Claus Probst hat einen spannenden Roman über einen Minenräumer im Kosovo geschrieben und spricht darüber

 

Natürlich fiebert der Leser beim Entschärfen der Minen mit, natürlich ist der Roman auf Spannung angelegt. Doch eigentlich verknüpft Probst Begegnungen von Menschen (…) Weil das Leben ohne Freundschaft und Liebe einfach zu arm ist, schafft Probst kleine faszinierende Momente, beweist Humor und bedient sich einer schönen erzählerischen Sprache, die durchaus schmunzeln lässt.

(Helga Köbler-Stählin)


Über den Gedichtband "Zweisam"

Rhein-Neckar-Zeitung, 17.6.2010: Rostiger Bruder/Gedichte von Gisela HübnerEs ist etwas geschehen, das zwischen den Zeilen von Gisela Hübners Gedichten hervorlugt, daraus hervorbricht und schrecklich traurig macht. (…) Bitter schmeckt diese Kost. Kunstvoll geflochten erscheint der Seelenschmerz. Dichtung oder Wahrheit: Hübner, seit 2004 Mitglied der „Literatur-Offensive“, packt ihren Leser an den Schultern und rüttelt ihn wach, bis er schreien will.(am)

Rhein-Neckar-Zeitung, 17.6.2010

 


Über den Roman Nebelkopfhütte

Mannheimer Morgen, 31.8.09: Experiment mit alpinem Psychodrama/Fünf Autoren schreiben „Nebelkopfhütte“

Fünf Autoren, ein Roman. Auf diese Formel lässt sich das Experiment der „Literatur-Offensive“ bringen. Oder anders formuliert: Wenn fünf kreative Köpfe aus der Rhein-Neckar-Region über zwei Jahre lang gemeinsam an einem Plot arbeiten und diesen diszipliniert umsetzen, dann heißt das Ergebnis „Nebelkopfhütte“. (…) Ein spannender Roman mit in sich schlüssigen Figuren, niemals platt oder sich billiger Klischees bedienend. Vom Genre her vereint das Buch Elemente des romantischen Schauerromans und des modernen Psycho-Thrillers. Allein schon die Kulisse, vor der sich das unheilvolle Geschehen entfaltet, ist typisch für die Romantik: eine einsame Hütte, hohe Berge, ein aufkommendes Gewitter.
(Elke Barker)


Rhein-Neckar-Zeitung, 24.6.09: Kaum Ruh' über den Wipfeln/“Nebelkopfhütte“: LitOff stellt Gemeinschaftsroman vor

Nein, die „Nebelkopfhütte“ ist kein Gesellschafts-, sondern ein Gemeinschaftsroman. Der Unterschied? Vor allem die Anzahl der Autoren. Denn es sind ganze fünf Personen der Heidelberger „LiteraturOffensive“, die über zwei Jahre hinweg einen Plot (…) in Form eines Romans festgehalten haben. Daraus entstanden ist ein überraschend homogenes Gefüge, ein Krimi oder Psychothriller, der jenseits von Gut und Böse in seltenen geografischen Höhenlagen spielt. (…) An keiner Stelle verrät der Roman mehr als er sollte. (…) Konstruiert wirkt hier rein gar nichts; alle Charaktere sind in sich schlüssig und teilweise mit geradezu erstaunlichem psychologischen Einfühlungsvermögen gezeichnet. (…) Nicht immer verderben viele Köche den Brei. Im Gegenteil, wenn Anette Butzmann, Nils Ehlert, Olga Manj, Lothar Seidler und Jancu Sinca einen Krimi schreiben wollen, ist über allen Wipfeln kaum Ruh'.
(Astrid Mader)


Kultursommer Rheinland-Pfalz

LitOff in der "Kulturscheune" Schifferstadt

Schifferstadter Tageblatt, 26.6.08: Begegnungen mit Lyrik und Prosa und eine Hörspielpremiere/Autorengruppe „LitOff“ lud zur offenen Lesung in der Kulturscheune

Im Rahmen des rheinland-pfälzischen Kultursommers gastiert die „LitOff“ derzeit mit ihrer Veranstaltungsreihe „Lebenswelt Literatur“ auf der linken Seite des Rheins. Neben Ludwigshafen, Landau und Worms war am Samstagabend auch Schifferstadt Veranstaltungsort einer offenen Lesung für Autoren (…) Viel Beifall erntete Litoff-Mitglied Gisela Hübner für ihre drei Gedichte, wobei besonders die Wortspiele beeindruckten. Sehr originell mutete „Der Brockhaus“ von Jancu Sinca (ebenfalls LitOff-Autor) an, gesellschaftskritische Aspekte wurden in seinem weiteren Beitrag „Das Kästchen“ deutlich. (…) Märchenhaft mutete die Geschichte von der „leidenschaftlichen Marionettenspielerin“ aus der Feder von LitOff-Autor Wilhelm Dreischulte an, in der eine Mutter ihre sieben Kinder regelrecht „abrichtet“, damit sie sich wie Marionetten an Fäden führen lassen. Zum krönenden Abschluss präsentierte Lothar Seidler seinen „Literaten-Rap“, der großen Beifall fand.
(-cher)


Kurpfälzer Dekameron

Rhein-Neckar-Zeitung, 3.12.07: Die sinnliche Lebenslust sollte nicht zu kurz kommen/Autoren der Literaturoffensive Heidelberg waren in der Gemeindebücherei zu Gast – Erotische Geschichten bei einem Glas RotweinDie Autoren der 1989 von Heidelberger Studenten gegründeten Literatengruppe beleuchteten mit dem „Kurpfälzer Dekameron“ in der Bücherei in ausgewählten Kurzgeschichten, Gedichten und Miniaturen das Leben mit all seinen Licht- und Schattenseiten. (…) Einer der Höhepunkte des Abends war sicherlich eine Novelle von Nils Ehlert (…) In „Rondo mit Frau Moll“ beschreibt er hintergründig und mit viel Witz seine Beziehung mit der „liebenswertesten aller Friseurinnen“ (…) Frau Moll parliert bei Mozarts Requiem über die Galapagos-Schildkröten oder Goethes Faust.(aw)


Im Spiegel der Romantik

Schwetzinger Morgen, 29.8.06: Romantische Lesung im Schlossgarten-Grün/Autorengruppe Literaturoffensive beschreitet neue Wege

Schon Hölderlin und Eichendorff fühlten sich vom Schwetzinger Schlossgarten “unwiderstehlich angezogen“.  Diese Tradition setzte die Literaturoffensive mit ihrer romantischen Lesung im sommerlichen Grün des Schlossgartens fort. Die von den Autoren und Autorinnen organisierte Lesung bot ein ansprechendes literarisches Bühnenprogramm (…)  Sie gehörte zu den landesweit über 130 geförderten Veranstaltungen des Baden-Württembergischen Literatursommers 2006 „Im Spiegel der Romantik“.
(zg)
 


Zufallskurier

Rheinpfalz, 17.10.2005: Lebensnahe Absurditäten und andere Zufälle/Lesung mit „Zufallskurier“ Lothar Seidler bei den Büchereitagen in der Stadtbibliothek in Landau

Wenn Lothar Seidler liest, dann wird aus seiner Rezitation so was wie ein Gesamtkunstwerk. Die orangefarbene Baseballkappe gehört dazu genauso wie der fränkische Dialekt, der sich nach sechs gelesenen Maß Bier anhört wie nach sechs getrunkenen Maß Bier. Seine Geschichten sind geschriebene Karikaturen, unpathetische Gesellschaftskritik, humorvolle Auseinandersetzung mit aktuellen Gemeinplätzen und gemeinen Philosophien (…) Oberflächlich-bornierte Vernissagegäste, Fahrgemeinschaften zum neuen Hifi-Markt, unglaubwürdige Avantgarde, Rucolasalat mit Schafskäse und Croutons, Krankenkassenchipkarten und verzögerte Pupillenreflexe: bei Lothar Seidler taucht alles auf, wird von der Neben- zur Hauptsache und macht neugierig auf das, was noch kommt.
(va)


Tortenrausch

Neckarau-Almenhof-Nachrichten, 15.4.2005: Literarisches rund um süßes Backwerk/Lesung der Heidelberger „Literaturoffensive“ im Café Zeilfelder

Bei der Lesung der Literaturoffensive, die vor 15 Jahren gegründet wurde, ging es wahrhaft „sinnlich“ zu. (…) „Tortenrausch“ hieß die bissige Satire um die tragikomischen Geschehnisse beim Kuchenkauf in einer Konditorei, die Lothar Seidler vortrug. Ihm folgte die märchenhaft-gruselige, sehr britische Erzählung von Anette Butzmann „Fünf Frauen zum fünf Uhr Tee“, in der das beklemmend Unheimliche immer wieder durch viel schwarzen Humor aufgelockert wurde. Als Dritte im Bunde präsentierte Olga Manj in Auszügen aus der „Schönen Bäckerin“ prickelnde Erotik. (…) Das Sahnehäubchen zur literarischen Gebäckmischung lieferte der Cellist Nils Ehlert, der zwischen den einzelnen Lesungen die Zuhörer mit kurzen, hörenswerten Eigenkompositionen erfreute.
(cm)


In den Tag

Meier-Das Stadtmagazin, September 2004: Hörbuch der LitOff „In den Tag“

„In den Tag“ ist ein rundum gelungenes Audiobuch abseits von Pop-Literatur und dem feuilletonistischen Büdchen. Durch seine Vielfalt und die Liebe zum Detail ist es an jedem Ort einsetzbar. Und sei jedem empfohlen, der von den oft stumpf kalkulierten Produkten der Großverlage das Schnäuzchen gestrichen voll hat.
(FIN)


Rhein-Neckar-Zeitung, 15.4.04: Frau Moll lädt zum Rondo/Schönes Experiment: Die Literaturoffensive stellt ihre Texte als Hörbücher vorDie Literatur-CD „In den Tag“, an der auch das SAP-Sinfionieorchester mitgewirkt hat, ist ein engagiertes Projekt. Es lässt die Hörer wegen der präsentierten sprachlichen und thematischen Vielfalt aufhorchen und macht neugierig auf mehr.(Friederike Heim)


Nachtmenschen

Rhein-Neckar-Zeitung, 9.4.03: Wilde Weisen/Literaturoffensive las in der Stadtbücherei

Die gelesenen Texte, Kurzprosa und Lyrik, boten einen Querschnitt durch die im Ganzen 80 Beiträge umfassende Anthologie, vom Ironisch-Hintersinnigen über das ewig junge Thema Liebe bis hin zum Surreal-Abgründigen.

(Alexander Scheidweiler)


Rheinpfalz, 17.2.03: Romantisch Nächtiges unterkühlt nüchtern/Lesung der Autorengruppe „Literaturoffensive“ aus ihrer Anthologie im Schillerhaus in Oggersheim

Die Anthologie „Nachtmenschen“, eine Mischung aus Kurzprosa und Gedichten, ist die sechste Publikation der „Literaturoffensive“. (…) Sieben von insgesamt 21 Autoren kamen zu Wort; (…) Etwas romantisch Nächtiges ist ihnen allen zu eigen, obwohl es in einem neuen Gewand daherkommt. In unterkühlt nüchternen Statements und knappen Sätzen, in der Verweigerung von Gefühl, obwohl der Hunger nach Gefühlen allenthalben viele kleine Tode auslöst. Unter der plakativen Nähe eines banalen Sonntags lauern Entfremdung, Desinteresse und latente Gewalt.

(Heike Marx)

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